Technische Fachbegriffe - kurz und bündig erklärt
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100Hz Technik
Soll Bewegungen auf Flachbildfernsehern flüssiger machen bzw. soll das Bild schärfer machen. Bei den meisten Geräten trifft das auch zu. Es gibt allerdings Unterschiede in der Qualität der 100 Hertz Elektronik. Bei einigen Fernsehern bildet sich im 100 Hertz Modus beispielsweise eine Art Korona um bewegte Objekte.
1280 x 720 px.
Diese Bildauflösung wird auch als kleines HDTV bezeichnet. Die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF einigten sich 2011 auf dieses kleine datensparende HDTV Format. Bei Sportaufnahmen brachte das 720p Bildformat ( progessive ) einige Vorteile wegen der etwas besseren Bildqualität. Heutzutage wird aber immer mehr im vollen HD Format produziert und gesendet.
1920 x 1080 Bildpunkte
Entsprechen der vollen HDTV-Bildauflösung und werden gern mit dem Begriff Full HD in Verbindung gebracht. Theoretisch sollten die hochaufgelösten Fernseher dabei einen Vorteil haben, da jeder Pixel eins zu eins dargestellt wird. Andere Faktoren, etwa die Qualität der Elektronik, spielen genauso eine wichtige Rolle wie die Auflösung des Bildschirms.
24p
Bedeutet, dass ein Gerät ein Bildsignal mit 1920 x 1080 Pixel und der Wiederholfrequenz von 24 Vollbildern pro Sekunde akzeptiert. Das entspricht der theoretisch besten Signalart, die auch im Kino eingesetzt wird. Der Begriff verrät aber nicht, wie gut die Bildqualität des Fernsehers mit 24p ist.
3 Wege Lautsprecher
Dieser Fachbegriff bezeichnet die Konstruktionsart eines Lautsprechers, welcher durch seine Frequenzweiche jeweils einen bestimmten Frquenzbereich auf den entsprechenden Lautsprecher zuordnet. Somit gibt ein 3 Wege Lautsprecher den Frequenzbereich über drei getrennt arbeitende Lautsprecher aus.
400Hz
Bei Plasma TVs wird die Helligkeit der einzelnen Bildpunkte durch unterschiedlich langes Zünden der einzelnen Zellen erreicht. Somit kann die Abstufung der Helligkeit feiner justiert werden. Bei 400Hz Plasma TVs sind durch die Kombinationen von acht Helligkeiten ingesamt 256 Helligkeitsabstufungen möglich. Bei der 600Hz Plasma Technik ergebn sich eine noch feinere 4096 fache Helligkeitsabstufung.
AAC
Das AAC Tonformat ist das sehr platzsparende Audioformat von Apple. Leider kann nicht jeder MP3 Player auch das populäre AAC Format wiedergeben.
Abschlußwiderstand
Ein offenes Ende einer Videoleitung ist zu vermeiden und mit einem Abschlußwiderstand ( meistens 75 Ohm ) zu beenden, um Frequeenzreflexionen zu verhindern.
Ambilight
Ist eine Entwicklung von Philips. Bei Fernsehern mit Ambilight sind in die Rückseite des TV Gehäuses Lampen eingebaut, die die Wand hinter dem Gerät in ein angenehmes Licht tauchen sollen. Auf Knopfdruck sind verschiedene Einstellungen möglich, sodass sich das Licht zum Beispiel den Farben auf des eigentlichen Films anpasst.
Amplitudenmodulation
Amplitudenmodulation ist das Gegenteil der Frequenzmodulation bei UKW ( FM ) Rundfunk. Die zeitfunktionbei der Amplitudenmodulation erscheint als Trägerschwingung, deren Amplitude sich mit dem modulierten Signal ändert.
Anamorph
Spielfilme welche original im 16:9 Bildformat produziert wurden, werden auf einer Disk im "Letterbox" Verfahren oder annmorph aufgezeichnet und wird somit auf 16:9 Displays unverzerrt dargestellt - ohne schwarze störende Balken.
ANSI
American National Standards Institute. ANSI Lumen ist die bekannte Maßeinheit die Helligkeit eines Bilds auch Leuchdichte genannt. Je nach Abdunklung genügt für eine gute Bildqualität ein Beamer ab 500 ANSI Lumen.
Anti-Aliasing
In der Analog / Digital Wandlung unterdrücken Anti-Aliasing Filter ( Tiefpassfilter ) vor dem eigentlichen Abtasten die Frequenzen oberhalb der halben Abtastfrequenzdes Analogsignals stark. Verfahren zum Ausgleich des störenden Treppeneffekts in der Darstellung bei z.B. schrägen Linien.
Artefakte
So werden Bildfehler genannt, die bei der Verarbeitung komprimierter Daten entstehen. dabei tauchen meist kleinere Klötzchen oder auch größere Blöcke im Bild auf. Diese treten vor allem beim digitalen Empfang auf, wenn der Datenstrom kurzfristig abreißt.
Auflösung
Die Fernsehauflösung war noch vor wenigen Jahren kein Thema: Normiert entweder auf NTSC- oder PAL-Auflösung flimmert der Fernseher seit Jahrzehnten ohne grössere Veränderungen. Doch heute werden in den Märkten vor allem High-Definiton-Geräte angeboten.
Augendiagramm
Messtechnische Darstellung von periodischen Schaltvorgängen, die ein Oszilloskop übereinander schreibt. Diese Signalform ähnelt einem Auge. Durch diese Signalform kann der Techniker die Signalqualität beurteilen. Weniger Rauschen und ein großes "Augenbild" ist gut.
AVCHD
AVCHD ist die Abkürzung für: Advanced Video Codec High Definition. Ursprünglich wurde das AVCHD Format für Camcorder entwickelt, um Full HD Content auf einer normalen DVD abzuspeichern.
AV-Delay
Die Wiedergabe von Audiosignalen und Videocontent sollte möglichst zeitgleich sein. Wenn also die Lippenbewegung eines Schauspielers früher oder später sichtbar ist, als die eigentlich gehörte Sprache des Schauspielers, dann ist das AV-Delay zu groß und sollte entsprechend justiert werden.
Bandbreite
Differenz zwischen der kleinsten und der höchsten Frequenz.
Bewegungsschärfe
Technologiebedingt ist bei LCD Displays immer eine gewisse Bewegungsunschärfe sichtbar. Durch neueste Algorithmen wird eine Zwischenbildberechnung gemacht, um statt 50 Bilder pro Sekunden mehr als 100 Bilder pro Sekunde ( 100Hz ) darzustellen. Durch die neu berechneten Bilder wird die Bildqualität besonders bei Sportszenen flüssiger. Der störende Ruckeleffekt wird kleiner.
Bildformat
Das TV Bildformat heutzutage ist meistens 16:9. Zu Zeiten der alten Röhrenfernseher war das Bildformat bzw. das Seitenverhältnis immer 4:3. Neben dem populären Bildformat 16:9 hat Philips auch TV Geräte mit einen Seitenverhältnis von 21:9 im Programm. Zusätzlich gibt es auch 16:10 Displays in der Computerwelt.
Bildbeschnitt
Dieser Bildbeschnitt oder auch Overscan genannt ist noch ein Relikt aus der alten analogen Bildröhrenzeit. Die damals bestende Technik zwang den Kameramann den Bildinhalt mehr zur Bildmitte zu verlagern, um die Toleranzen am Bildröhrenrand zu kaschieren. Leider halten sich manche TV Displayhersteller nicht an die originale unverzerrte Bildwiedergabe und verkleinern bzw. vergrößern fälschlicherweise den Bildinhalt auf dem Display. Nur die native unverzerrte Bildwiedergabe ohne Bildbeschnitt ist korrekt.
Bildgeometrie
In der alten analogen Bildröhrenzeit war die Bildgeometrie noch ein sehr kritisches Qualitätskriterium. Selten war damals das Bild originalgetreu. Das eigentliche Bild war in der vertikalen und/oder horizontalen Lage verschoben, senkrechte Linien waren verbogen oder horizontale Linien waren genauso wellig. Im digitalen Zeitalter spielt die Beurteilung der Bildgeometrie keine Rolle mehr. Das Bild sollte enfach nur originalgetreu nativ wiedergegeben werden d.h. ohne störenden Overscan.
Bildschärfe
Die Bildschärfe oder auch nur Schärfe genannt ist im TV bzw. Beamer Menü einzustellen. Leider wird in der Werkseinstellung die Bildschärfe meistens viel zu intensiv eingestellt und somit werden dünne Linien mit Doppelkonturen dargestellt.
Bitrate
Mit der Digitalisierung der Bildtechnik wurde neben der Möglichkeit zur Übertragung und Darstellung von Vollbildern eine Eindeutige Kennzeichnung bezüglich der Bildrate / Bildwiederholfrequenz und dem zugrunde liegenden Verfahren (interlaced oder progressive) eingeführt. Neben der Vollbildübertragung (p = progressiv) gibt es auch noch die Angabe „psF“ (progressive with segmented frame). Hierbei wir ein Vollbild in zwei Halbbilder zerlegt. Die beiden Halbbilder werden dann zeitlich nach einander übertragen. Der Empfänger setzt diese beiden Halbbilder wieder zu einem Vollbild zusammen. Der große Vorteil – gegenüber dem interlaced Verfahren – ist hierbei, dass das Bild, nicht aus zeitlich aufeinander folgenden Bildern generiert wurde sondern aus einem Vollbild. Dies vereinfacht die Komplexität der benötigten Deinterlacing Algorithmen im Wiedergabegerät und steigert die Bildqualität.
Weitere Infos: http://www.lenz-online.de/interlace/
Bluetooth
Das ist der Standard für drahtlose Datenübertragung auf eine Entfernung bis zu 100 Metern. Im Gegensatz zur Infrarot Übertragung ist bei Bluetooth kein Sichtkontakt zwischen den beiden Geräten notwendig. Frequenzbereich 2,402GHz bis 2,480GHz
Blu-ray
Die Blu-ray Disk ist die nächste Generation nach der DVD Technik. Im Gegensatz zur DVD mit einer einseitigen Speicherkapazität von 4,7GB, ist es dem Anwender möglich auf einer einseitigen ( ein Layer ) BD sogar 25GB an Daten zu speichern sogar jetzt im Full HD Bildformat. Mit der Blu-ray Disc wurde ein Full HD tauglicher Ersatz für die DVD eingeführt. Der große Vorteil der Blu-ray Disc ist der vergrößerte Speicherplatz von 25 GB pro Scheibe – als Single Layer Ausführung. Form und Aussehen einer Blu-ray Disk entsprechen einer normalen DVD oder CD. Zum Abspielen benötigen Sie aber einen Blu-ray Player. Inzwischen gibt es ein breites Angebot an Blu-ray Playern von zahlreichen Herstellern zu erschwinglichen Preisen.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Blu-ray_Disc
Breitbandlautsprecher
Im Gegensatz zu einem Hochtonlautsprecher, welcher nur gezielt in einen bestimmten Frequenzbereich arbeitet, ist ein Breitbandlautsprecher so konstruiert, dass dieser in der Lage ist, im gesamten Frequenzbereich durch seine Membranschwingungen, Schallwellen auszusenden.
Common Interface
Der CI Slot ist Voraussetzung für ein Entschlüsselungsmodul ( CAM, CI-Modul ). In diesen CI Slot wird dann die Smart Card gesteckt um die verschlüsselten TV Programme sichtbar zu machen, welche gegen Gebühr von Bezahlsendern angeboten werden.
Das neue CI+ Verfahren ermöglicht den TV Sendern das Aufnehmen und das Überspringen von Werbung zu verhindern.
DAB
DAB ist die Abkürzung für: Digital Audio Broadcast somit für digitalen Rundfunk, welcher über eine normale Stabantenne empfangbar ist. Die neue DAB+ Technik wurde am 1. August 2011 gestartet und wird immer flächendeckender in Deutschland ausgebaut.
DIVX
DIVX ist ein Codec, um Videodateien platzsparend im MPEG4 Verfahren abzuspeichern. Dadurch passen 90 Minuten Filmaterial auf eine normale CD. Das neue DIVX HD Verfahren speichert auch Full HD Filme.
DLNA
Die Abkürzung für " Digital Living Network Alliance" bezeichnet einen Standard für die datenübertragung durch den Netzwerk Anschluß, um etwa Fotos vom Computer auf einem Fernseher zu zeigen.
Dolby Digital
Das Heimkino Format "Dolby Digital" speichert den Filmton in mindetens zwei Audiokanäle ( 2.0 ). Die meisten DVDs haben einen Sechs Kanal Raumklang ( 5.1 ), welcher auch bei Kinoton eingestzt wird.
Dolby Surround speichert den Raaumklang von vier Kanälen in zwei Kanälen ( Stereo )
Dolby Digital EX verarbeitet den Filmton in sieben Kanälen ( 6.1 )
Dolby Digital Plus wurde für die HDTV Technik entwickelt.
Dolby Digital True HD wurde für die Blu-ray Disk entwickelt. Hier wird der Ton mit sehr hohen Datenraten und mit bis zu acht Kanälen abgespeichert.
DTS
DTS ist genauso wie das Dolby Digital Verfahren für das Heimkino entwickelt worden. Sieben Tonkanäle ( 6.1 ) sind mit DTS-ES discrete möglich. Für das Blu-ray Zeitalter wurde das DTS-HD und das verlustfreie DTS-HD Master Audio entwickelt
DVB
DVB-T ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting – Terrestrial, was so viel heißt wie digitales Antennenfernsehen. Das Praktische an DVB-T: Der Fernseher ist damit unabhängig von einer Kabel-TV-Buchse. In der Nähe eines DVB-T-Sendemasts (zum Beispiel in Stadtzentren) reicht für den TV-Empfang eine kleine Zimmerantenne. DVB-S wird über Satellit und DVB-C wird über Kabel ausgestrahlt. Das neue DVB-S2 überträgt HDTV Fernsehen über Satellit.
Dynamischer Kontrast
Der Fachbegriff "Dynamischer Kontrast" suggeriert ein knackiges Bild und die Fähigkeit, Weiß besonders hell und Schwarz besonders dunkel wiedergeben zu können. Jeder Hersteller misst allerdings nach seinen eigenen Verfahren und in der Regel so, dass ein möglichst hoher Wert herauskommt. Einen Praxisbezug haben diese Angaben nicht. Der Begriff ist reine Augenwischerei und unwichtig für die Kaufentscheidung. Je nach Messmethode werden sehr unterschiedliche Ergebnisse ermittelt.
Dieser Wert gibt für Displays und Beamer das Verhältnis zwischen dem hellsten Weiß und dem tiefsten Schwarz an. Einhoher Kontrastumfang ist eine Voraussetzung für ein optimales Bild.
Farben
Basierend auf den drei Primärfarben: Rot, Grün und Blau werden die Sekundärfarben: Gelb, Cyan und Magenta konstruiert, jeweils mit einer 8Bit Technik d.h. jede Farbe hat einen Umfang von 256 Stufen. Die offizielle Schreibweise ist RGB 0 bis 255
Farbbalken
In der Videomesstechnik wird zur Analyse der korrekten Farbwiedergabe oft das Burosch "Farbbalken" auch "Color Bars" Testbild genutzt. Mit entsprechender Messtechnik wie einem Oszilloskop, Vektorskop oder Waveformanalyser kann mit Hilfe dieses Referenztestbilds die korrekte Farbwiedergabe kontrolliert werden. Die Reihenfolge der gleich breiten vertikalen Balken ist von links nach rechts: Weiß, Gelb, cyan, Grün, Magenta, Blau, Rot, Schwarz.
In der Videotechnik werden diese beiden Testbilder genutzt:
1.) 100/75/0 Farbbalken mit der 75% Farbsätigung und 100% Weiß und 0% Schwarz
2.) 100/100/0 Farbbalken mit der 100% Farbsätigung und 100% Weiß und 0% Schwarz
Farbraum
Damit die Farbwiedergabe bei jedem Punkt d.h. bei der Kamera, beim Schnitt, bei der Übertragung und auf dem Display, genauso wiedergegeben wird, muss ein bestimmter Farbraum definiert und eingehalten werden. Für die normalen DVD Bilder genügte der ITU-R 601 Farbraum. Für HDTV und die Blu-ray Welt wurde der aktuelle ITU-R 709 Farbraum normiert. Liegen die Messpunkte exakt auf den vorgeschriebenen Referenzpunkten ist die Farbwiedergabe absolut neutral, also ohne Farbstich. Liegen die Messpunkte außerhalb des Referenzdreiecks, werden die Farben zu intensiv dagestellt. Liegen die Messpunkte innerhalb des Referenzdreiecks erscheinen die Farben mehr oder weniger zu blass.
Farbtemperatur
Um eine neutrale Weiß, Grau und Schwarzdarstellung nach der D65 Norm zu erreichen, muss das additive Mischungsverhältnis der drei Grundfarben korrekt sein, um einen negativen Farbstich im Bild zu vermeiden. Somit ist die korrekte Farbtemperatur sicher gestellt.
FBAS
Die Abkürzung FBAS ( Coposite, auch CVBS genannt ) steht für "Farb Bild Austast Synchron Signal" bezeichnet den Videoanschluß über die meist gelbe Cinchbuchse, über diese wird das gemeinsame Helligkeits.- und Farbsignal relativ schlecht übertragen.
Firmware
Mit Firmware wird das Betriebssystem der Elektronik eines Geräts bezeichnet. Mit einem Software Update können Funktionen der Firmware korregiert bzw. erweitert werden.
Full HD
Steht in der Regel für die volle HDTV-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten ( Pixel ). Der Begriff Full HD trifft keine Aussage bezüglich der Bildqualität.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Full_HD
Geräuschspannungsabstand
Der Geräuschspannungsabstand ( Rauschabstand) gibt an, wie laut das Rauschen der Elektronik eines verstärkers ist, im Vergleich zum eigentlichen Tonsignal. Je höher dieser Wert in dB ( DeziBel ) desto besser - desto leiser ist dieses Rauschen neben dem Tonsignal.
Gigabyte
Gigabyte ist die Maßeinheit für den Speicherplatz z.B. einer Computerfestplatte und entspricht einer Milliarde Bytes oder 1000 Megabyte. Ein Gigabyte entspricht etwa 15 Stunden Musik in guter Tonqualität im MP3 Format oder ca. 15 Minuten Video
Grautreppe
Die Grautreppe ist ein Fachbegriff aus dem Bereich zur Beurteilung der Luminanz, also dem Hell / Dunkel Verhältnis. Der Techniker nutzt ein Testbild mit einer Grautreppe zur Beurteilung bzw. zur Bildoptimierung dieses Hell / Dunkel Verhältnis. je größer und je gleichmäßiger diese Grautreppe auf einem zu prüfenden Display dargestellt wird desto besser.
HD+
Der Satellitenbetreiber Astra bezeichnet seine plattform für kostenpflichtige digitale TV Programme HD+. Mit dieser Technik kann der Sender einzelne programme mit unterschiedlichen Einschränkungen versehen
HbbTV
Hyper Broadcast Broadband Television HbbTV ist die Nachfolgetechnik nach dem alten Videotext und bietet dem Anwender die Möglichkeit Nachrichten oder Zusatzinformationen zusätzlich zum Fernsehprogramm abzurufen in wesentlich besserer Bildqualität wie der alte Videotext.
HDMI
HDMI ist die Abkürzung für "High Definition Multimedia Interface". Diese digitale Verbindung überträgt Audio.- und Videosignale über seinen 19 poligen Stecker verlustfrei. Die aktuelle Version ist HDMI 1.3 und für das 3D Zeitalter wird die HDMI 1.4 Norm immer populärer. Es gibt drei verschieden große HDMI Stecker: Normal, Midi und Mini
HD-ready
Bedeutet, dass ein TV Gerät ein Display mit 1366 x 768 Pixel hat und auf die Wiedergabe von HDTV vorbereitet ist, also hochauflösendes Fernsehen wiedergeben kann. Merkmale dafür sind eine Mindestauflösung von 720 Bildzeilen.
HDCP
High Bandwith Digital Content Protection: Ein digitaler Kopierschutz, der das Kopieren von Sendungen im HDTV Format verhindern soll. Dabei werden Bild und Ton nur von der digitalen Quelle abgespielt, wenn der Fernseher die HDCP Verschlüsselung unterstützt. Fernseher mit der "HD-ready" Auszeichnung müssen den Kopierschutz unterstützen. Die digitale Aufzeichnung HDCP geschützter Inhalte ist nicht möglich.
HDMI
Ist eine digitale Schnittstelle für Video- und Tonsignale. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. Flachbildfernseher sollten mit mindestens zwei oder mehr HDMI-Buchsen ausgestattet sein, da sie darüber die beste Bildqualität von einem DVD- oder Blu-ray-Spieler erzielen. Je mehr Geräte Sie anschließen möchten, desto mehr HDMI-Eingänge sollte ein Fernseher besitzen. Dieses Ausstattungsdetail ist sehr wichtig, da es direkt mit der Bildqualität eines Zuspielers in Zusammenhang steht.
Helligkeit
Die optimale Einstellung der Helligkeit im TV und Beamer Menü ist sehr wichtig. Im direkten Vergleich wirken LCDs gelegentlich etwas heller, besonders in heller Umgebung, das hängt mit ihrer Hintergrundbeleuchtung zusammen. In dunkler Umgebung kommen häufig Plasmadisplays besser zur Geltung. Ein klarer Vorteil für die eine oder andere Technik lässt sich daraus aber nicht ableiten.
Hertz
Diese Maßeinheit ist benannt nach seinem Erfinder Hertz und bezeichnet die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde. Die Einheit Hz bezeichnet die Anzahl der Frequenzen pro Zeiteinheit. Da sich die Bildraten immer auf die Zeitbasis eine Sekunde beziehen kann man sie auch in Hertz angeben. Eine Aussage ob die Bilder dann jedoch als interlaced oder progressiv vorliegen ist somit nicht direkt möglich. Eine Angabe wie 1080/50i definiert somit einen FullHD Content (1920 x 1080Pixel) mit 50 Halbbildern (interlaced) pro Sekunde. 720/50p steht für Videomaterial mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel und einer Bildwiederholfrequenz von 50 Vollbildern pro Sekunde. Dies ist übrigens der momentane HD Fernsehstandard in Deutschland.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildwiederholfrequenz
ID3 - TAG
Musikdateien die im MP3 Format abgespeichert werden, können durch den ID3-TAG den Namen des Musiktitels, den Namen des Interpreten etc. anzeigen.
Impedanz
Impedanz ist der elektrische Widerstand ( Ohm ) in Abhängigkeit von der Frequenz eines Lautsprechers. Besonders bei kleiner Impedanz ( tieferen Frequenzen ) muss somit der Verstärker mehr Strom liefern. Die Impedanz darf auch einen Mindestwert ( ca. 2 Ohm ) nicht unterschreiten sonst droht die Gefahr des Kurzschluß.
Interlaced
Vom Röhrenfernseher kennt man noch das interlaced oder auch Zeilensprungverfahren. Hierbei wird nicht ein ganzes Bild übertragen und angezeigt, sondern das Bild wird aufgeteilt in einzelne Streifen (Zeilen). Bei der interlaced Übertragung werden dann entweder die geraden oder die ungerade Zeilen übertragen und angezeigt. Dieses Verfahren wurde angewandt, um ein möglichst flimmerfreies Bild bei geringer benötigter Bandbreite darstellen und übertragen zu können. Dank diesem Verfahren erscheint die Bewegungsauflösung für das Auge flüssiger. Moderne Wiedergabegeräte wie Plasma und LCD Displays, Beamer sowie heutige PC- Monitore stellen Bilder als Vollbilder (progressive) dar. Die Halbbilder müssen in diesem Fall wieder in Vollbilder umgerechnet werden.
Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Vollbildverfahren
IPTV
Internet Protokol Television: Format für Fernsehübertragungen über das Internet. Die Bilder werden dabei als Datenpakete über das Internet prokoll verschickt.Im gegensatz zum klassischen Sendebetrieb ( Kabel oder Satellit ) gibt es hier keinen Rückkanal.
JPEG
Mit der JPEG ( Joint Photographic Experts Group ) Komprimierung werden die doch großen Datenmengen von Digitalkameras wesentlich verkleinert. Je nach gewählter Komprimierungsstufe ( Farbunterabtastung ) 4:4:4, 4:2:2 oder 4:2:0 wird die Datenmenge verkleinert bzw. die Bildqualität verschlechtert.
Kontrast
Nach der Helligkeit ist genauso die korrekte Einstellung des Kontrasts sehr wichtig. Da bei LCD-Bildschirmen die Hintergrundbeleuchtung immer eingeschaltet ist und die einzelnen LCD-Pixel sich nicht völlig schliessen lassen, ist die Darstellung von sattem Schwarz problematisch. Das ist bei Plasma-Bildschirmen kein Problem, sodass in der Regel ein grösserer Kontrastumfang erreicht wird.
Kontrasteindruck
Der Kontrasteindruck hängt nicht nur von einer Messung im dunklen Raum ( Nacht ) ab, sondern zusätzlich auch von der Raumhelligkeit ab. Diese Raumhelligkeit ( Sonnenlicht tagsüber ) beeinflußt die Bildwiedergabe gravierend. Die Leuchtkraft des Displays bestimmt maßgeblich diese Bildqualität bei hellem Raumlicht.
Konvergenz
Als Konvergenz bezeichnet man die Abweichung von einzelnen Farben bzw. vom Bildinhalt. Durch die additive Farbmischung wird aus gleichen Anteilen von Rot, Blau und Grün ein weißer Bildpunkt an einer bestimmten Stelle im Display. bei alten Röhrenfernsehern und bei Beamern war die Konvergenz besonders am Bildrand sehr kritisch. Dort zeigten sich störende z.B. grüne Farbränder. Bei den Flachbildschirmen ist eine dejustierte Konvergenz nicht mehr von Bedeutung.
Klirrfaktor
Eine absolut perfekte Tonübertragung hat 0% Klirrfaktor. Je kleiner dieser Wert, desto besser ist die Tonqualität. Der Klirrfaktor ist eine Maßeinheit, welche in Prozent die Verfremdung des Originalsignals angibt. Der gesamte Klirrfaktorwert setzt sich aus den einzelnen geradzahligen und ungeradzahligen Klirfaktoren zusammen.
Letterbox
Bei der Widergabe eines Breitfilms erscheinen schwarze Balken oben und unten
Ländercode
Der sog. Ländercode schränkt die Funktion der Wiedergabe von DVDs und BDs ein. Somit funktionieren nur Disks mit dem Ländercode 2 mit Code 2 Playern hier in Europa. Amerika hat den Ländercode 1 und somit funktionieren europäische DVDs nicht in amerikanischen Playern. Ein Ausnahme bilden Disk mit dem Ländercode 0 bzw. "codefree" Player.
Layer
Normale DVDs speichern 4,7GB an Daten. Wenn jedoch eine größere Datenmenge bzw. der Film länger dauert, dann ist zum Abspeichern eine DVD mit Dual Layer ( DVD-DL ) notwendig, welche fast das Doppelte an Datenvolumen abspeichert. Beim Wechsel des Lasers vom ersten Layer zum zweiten kann es eventuell zu einem kleinen Ruckeln kommen.
MHz
Mega Hertz. Einheit dür die Frequenz pro Sekunde d.h. Millionen Schwingungen ( Frequenz ) pro Sekunde
MKV
Ein populäres Dateiformat sind heutzutage .mkv Videos. Das Matroska Dateiformat wird meistens im Internet für komprimierte HD Videos benutzt.
MPEG
Das MPEG Dateiformat hat sich zum Standard für das platzsparende Komprimieren von Dateien entwickelt. In der normalen DVD Welt ist die MPEG-2 verbreitet und für die HDTV Bildqualität wird das MPEG-4 Verfahren eingesetzt.
NTSC
NTSC bezeichnet die amerikanische Fernsehnorm im Gegensatz zur europäischen Fernsehnorm PAL
Overscan
Der Begriff Overscan stammt noch aus der alten analogen Zeit. Normalerweise wird so der Bildbereich bezeichnet, welcher außerhalb des sichtbaren Bildbereichs liegen soll. Heutzutage wird dieser fachbegriff benutzt, um im TV Menü die unskalierte Bildwiedergabe einzustellen, also dass das Bildformat originalgetreu wiedergeben wird und weder aufgezoomt noch mit störenden schwarzen Balken.
PAL
Phase Alternating Line: Fernsehstandard Deutschland, in Europa und vielen Ländern weltweit für analoge Fernsehsignale mit insgesamt 625 Zeilen. Das PAL Farbfernsystem wurde 1962 von Walter Bruch bei Telefunken in Hannover entwickelt. 50 Bilder pro sekunde werden interlaced gesendet und entsprechend dargestellt. Um weniger Daten zu übertragen wurden zuerst die ungeraden dann die geraden zeilen gesendet. Dieser Wechsel erfolgt so schnell, dass das menschliche Auge diese halbbilder nicht wahrnimmt.
PanScan
Übertragung eines Breitbildfilms auf einem Fernsehgerät im 4:3 Format. Dabei werden die beiden Filmseiten abgeschnitten.
PCM
Pulse Code Modulation: Bei diesem digitalen Standard Format wird Musik nicht komprimiert gespeichert.
Pillarbox
Bei der Wiedergabe eines originalen 4:3 Films auf 16:9 Bildschirme erscheinen schwarze Balken links und rechts
Pixel-Cropping
Ein Bildbeschnitt verzerrt unnötig den Bildinhalt. Das Burosch Testbild "Pixel-Cropping" analysiert die Bilddarstellung auf dem zu prüfenden Display und zeigt, wieviel Pixel eventuell an welchem Bildrand abgeschnitten werden.
Plasma
Im Gegensatz zu der LCD Technik mit seiner konstanten Hintergrundbeleuchtung, besteht das Plasma Display aus winzigen gasgefüllten Zellen, welche durch den elektrischen Zündimpuls zum Leuchten gebracht werden. Diese Plasmazellen zünden unterschiedlich lange pro Sekunde, um eine unterschiedliche abgestufte Helligkeit zu erzeugen.
Progressive Scan
Im Gegensatz zur normalen Fernsehtechnik welche mit der Interlaced Technik arbeitet, werden bei Progressive Scan keine Halbbilder übertragen, sondern imer nur Vollbilder - somit wird auch das Bildflimmern vermieden.
Pro Logic
Pro Logic von Dolby entwickelt, ist ein älteres Verfahren zur Musikwiedergabe, welches Surroundmusik in zwei Stereokanäle verschlüsselt. Die Weiterentwicklung ist Pro Logic II welches jetzt normalen Stereoton in Raunklang umwandelt. Das Verfahren "Pro Logic IIx" zaubert aus allen Tonsignalen einen perfekten Raumklang jetzt mit bis zu acht Kanälen. Das aktuelle Verfahren " Pro Logic IIz" fügt zusätzlich zwei weitere Audiokanäle oberhalb der beiden Frontlautsprecher hinzu.
Reaktionszeit
Plasma-Displays können schnelle Bewegungen etwa gleich gut darstellen wie konventionelle Bildröhren. LCDs tendieren hier eher zu Nachzieh-Effekten. Im Extremfall kann z. B. ein Tennisball einen kleinen "Kometenschweif" hinter sich herziehend.h. die Display Reaktionzeit ist schlecht bzw. zu lang.
RGB
Die RGB Technik ermöglicht es die Bildsignale der Farben Rot, Grün und Blau in hoher Bildqualität zu übertragen. Durch die getrennte Übertragung konnten sich die Signale nicht negativ beeinflussen. Meistens wurde die RGB Signale über den Scart Stecker übertragen oder über die drei Cinchbuchsen.
Scart
Der 21 polige Scart Stecker war in der analogen Welt sehr verbreitet. Über diesen mehrpoligen Stecker wurden nicht nur die Stereosignale übertragen, sondern auch die Videosignale im FBAS, RGB oder auch YC Format. Zusätzlich wurde auch die Schaltspannung für das 4:3 und 16:9 Bildformat übertagen
Schärfe
Die Bildschärfe oder auch nur Schärfe genannt ist im TV bzw. Beamer Menü einzustellen. Leider wird in der Werkseinstellung die Bildschärfe meistens viel zu intensiv eingestellt und somit werden dünne Linien mit Doppelkonturen dargestellt.
Shutter Brille
Diese 3D Brillen sind für 3D Bilder notwendig. Die beiden 3D Gläser sind LCD Displays und verschließen den Blick vor dem linken und rechten Auge wechselseitig im Takt. Selbstverständlich sollte das Öffnen bzw. Schließen der Brillengläser im vorgebenen Rythmus stattfinden. Abweichungen in der Synchronität wirken sich visuell als Doppelkonturen auch Crosstalk ( Geisterbilder ) aus. In unserem Gehirn werden dann die beien Perspektiven des linken und rechten Auges wieder zu einem räumlichen Bildeindruck zusammen gesetzt.
Skalierung
Entspricht die Auflösung des Quellsignals nicht der Auflösung des Fernsehers, muss das Bild umgerechnet bzw. eingepasst werden. So werden z.B. PAL Bilder im 4 : 3 Format auf 16 : 9 Displays hochskaliert. Dabei kommt es nicht zu einer HD Darstellung. Schwarze Balken oben oder auch seitlich zeugen von einer nicht linearen Widergabedarstellung oder auch von einer nicht korrekten Setup Menü Einstellung Ihrer Geräte. Besonders das nicht lineare Aufzoomen eines Bildes ist zu vermeiden, welches besonders störend sichtbar ist an der unförmigen Wiedergabe einer Kreislinie. Bitte nutzen Sie regelmäßig die BUROSCH Referenz Testbilder als visuelle Referenz, um Ihre Geräte auf eine korrekte Einstellung zu kontrollieren.
Smart Card
In Form und Größe eine Kreditkarte ist die Smart Card der Schlüssel, um verschlüsselte PayTV Filme sichtbar zu machen.
Sone
Die Maßeinheit gibt an, wie laut ein Mensch ein Ton empfindet. Die Lautheit berücksichtigt wesentlich genauer als Angaben in Dezibel, dass Menschen Frequenzen im mittleren Frequenzbereich lauter wahrnehmen als im Vergleich dazu die tiefen und hohen Töne.
SRS TruSurround
Soll eine breite Klangkulisse bewirken. Der Ton kommt dabei nur aus zwei Lautsprechern, soll sich aber so anhören, als wären weitere Boxen aufgestellt. Bei vielen Fernsehern lässt sich dieser Modus per Bildschirmmenü einstellen.
SVHS
Diese Technik wird auch YC genannt. Dabei werden über einen vierpoligen Stecker analoge Videosignale übertragen, getrennt für die Helligkeit ( Luminanz ) und für die Farbe ( Chrominanz ). Der Ton wird separat übertragen.
Testbild
Vorlage mit bestimmten Testzonen, welche als visuelle Referenz dient zur Kontrolle der Bildqualität. Selbstverständlich sollte man nur ein TV Testbild nutzen für die Optimierung eines Fernsehers und man sollte nur zweckbestimmt ein entsprechendes Testbild nur zur Kontrolle von z.B. Digitalkameras nutzen. Bitte beachten Sie nur ein 1920 x 1080 px. Testbild ( nicht ein SD Testbild ) zu nutzen als Referenz für die Optimierung eines Full HD Displays.
Tonwertverteilung
Die definierte Gammakurve von 2,2 sichert die ausgewogene Darstellung vom tiefsten Schwarz, über das mittlere Grau bis zum hellsten Weiß.
USB
Ist eine Schnittstelle aus der Computer-Technik, mit der immer mehr Fernseher ausgestattet werden. USB steht für Universal Serial Bus. Die USB-Buchse am TV-Gerät ist in der Regel dafür da, Digitalfotos auf den Bildschirm zu bringen oder auch eine externe Festplatte anzuscchließen. Einige Fernseher erlauben über USB auch die Wiedergabe von Musik ( MP3 ) und Videos. Für die Wiedergabe von Digitalfotos ist ein entsprechender USB-Anschluss praktisch.
Upscaling auf 1080p
Bedeutet, dass niedrig aufgelöste Bildsignale zu 1920x1080 Pixel hochgerechnet werden. Die Bildqualität von HDTV wird dabei nicht erreicht, da ja keine Bildinformationen hinzukommen, sondern nur die vorhandenen umgewandelt werden. Oft werben Hersteller von DVD-Playern für „Upscaling auf 1080p“, was ein DVD-Spieler aber gar nicht können muss. Grund: In jedem Flachbildfernseher steckt eine eigene Elektronik, die ein niedriger aufgelöstes Bildsignal in die Auflösung des Fernsehers umrechnet. Die Bildqualität ist dabei von der Güte der Elektronik abhängig. Sollte der DVD-Player eine bessere Elektronik besitzen als der Fernseher, ergibt die Ausstattung Sinn. Allerdings lässt sich das schwerlich vorab sagen.
Virtual Dolby Surround
Soll eine breite Klangkulisse bewirken. Der Ton kommt dabei nur aus zwei Lautsprechern, soll sich aber so anhören, als wären weitere Boxen aufgestellt. Bei vielen Fernsehern lässt sich dieser Modus per Bildschirmmenü einstellen.
Weißabgleich
Bedingt durch die unterscchiedliche Beleuchtung durch Sonnenlicht, Glühlampenlicht oder sogar Neonlicht werden die Aufnahmen der Digitalkameras farbstichig also erhält eine normalerweise weiße Tapete einen Farbstich. Durch den manuellen oder automatischen Weißabgleich optimiert sich die Elektronik der Kamera so, dass eine weiße Fläche wieder farbneutral aufgenommen wird.
Wide Screen
Das Wide Screen Signal wird mit dem eigentlichen Fernsignal ausgestrahlt und schaltet das Bildformat Ihres Fernsehers von Seitenverhältnis 4 : 3 automatisch auf das Breitformat 16 : 9 um. Ein sogenanntes Flag ist dafür verantwortlich.
WMV
WMV ist die Abkürzung für "Windows Media Video" und bezeichnet ein von Microsoft entwickeltes platzsparendes Speicherformat für Filme ähnlich dem MPEG-4 Verfahren.
WMV-HD ermöglicht HDTV Bildqualität und 7.1 Ton
YC
Diese Technik wird auch S-VHS genannt. Dabei werden über einen vierpoligen Stecker analoge Videosignale übertragen, getrennt für die Helligkeit ( Luminanz ) und für die Farbe ( Chrominanz )
YUV
Analoger Eingang für Videosignale,über den ein Helligkeits-und Farbdifferenzsignal übertragen wird. Im Gegensatz zu dem RGB Standard, der auf der getrennten Übertragung der Grundfarben RGB und einem Synchronsignal aufbaut. Die Bezeichnung YUV steht für die Komponentenvideosignale, das heißt für Luminanz Y ( Helligkeit ) und für die beiden Farbdiffernzsignale B-Y ( U ) und R-Y ( V )
Muss ein Fernseher mindestens HD-ready sein?
Ja, wenn Sie jetzt oder später hochauflösendes Fernsehen anschauen wollen. HD-ready-TVs haben die richtigen Anschlüsse dafür. Daran können Sie HDTV-Empfänger oder Blu-ray-Player anschließen. HD-ready garantiert aber keine gute Bildqualität, sondern sagt nur, dass der Fernseher HD-Signale entgegennehmen und darstellen kann.
Kann ich mit HD-ready-Fernsehern HDTV empfangen?
Nur in Ausnahmefällen. Denn in sehr wenige TV-Geräte sind Empfangsteile für HDTV eingebaut. Bei den meisten Fernsehern müssen Sie einen extra Empfänger für das superscharfe Fernsehen anschließen. Außerdem benötigen Sie einen digitalen Kabelanschluss oder eine Sat-Anlage. Per Antenne oder analogem Kabel gibt es kein HDTV.
Ist ein Full HD Display wichtig?
Absolut. Moderne TV Geräte haben normalerweise die Full HD Auflösung mit 1920 x 1080 Pixel.
Geringe Reaktionszeit in Millisekunden
Soll bei Flachbildschirmen suggerieren, dass die Geräte besonders scharfe Bilder ohne Nachzieheffekte liefern. Da die Hersteller selbst messen, legen sie natürlich Wert auf eine möglichst niedrige Zahl.
Können Bilder auf Flach-TVs wirklich einbrennen?
Ja. Wenn Plasma-Fernseher ein Standbild für einige Zeit anzeigen, kann dieses Bild auch danach noch schemenhaft erkennbar sein. Leider waren ältere Plasma TVs dafür sehr anfällig im Gegensatz zu aktuellen Geräten.
Sind Plasmas oder LCD-Bildschirme besser ?
Fernseher bis 32 Zoll (80 Zentimeter) gibt es nur in LCD-Technik, ab 37 Zoll gibt es auch Plasma-TVs. Für die Größeren galt bisher: Bei Tageslicht eher LCD, für das dämmrige Wohnzimmer am Abend lieber Plasma. Da LCD-Fernseher in der Schwarzdarstellung und Bewegungsschärfe aber deutlich aufgeholt haben, hängt die Qualität mehr vom einzelnen Gerät ab, als von der Technologie.
Verbrauchen große Flachbildschirme viel Strom ?
LCD Flachfernseher mit einem Meter Diagonale genehmigen sich heutzutage rund 100 Watt. Das kostet rund sechs Cent pro Stunde.
Kann man alle Flachbildfernseher an die Wand hängen ?
Die meisten TVs. Vor allem kleine und preisgünstige LCD-Fernseher haben leider oft fest montierte Standfüße, so dass keine Wandmontage möglich ist. Große LCDs und Plasmas haben fast immer eine Montagemöglichkeit für Wandhalterungen. Die Wand muss natürlich den 10 bis 80 Kilogramm schweren Fernseher tragen können. Lassen Sie die Montage im Zweifel einen Fachmann erledigen. Für die Anschlussleitungen gibt es im Fachhandel dezente Kabelkanäle aus Alu oder weißem Kunststoff.
Welche Anschlüsse muss ein Flachbild-TV haben ?
Sie benötigen genügend Anschlüsse für Video- und DVD-Recorder und – je nach Empfangsweg – für TV-Empfänger. Für HDTV-Empfänger und Blu-ray-Player oder auch für die Playstation 3 sind HDMI-Eingänge erforderlich. HD-ready-Fernseher haben mindestens einen HDMI-Eingang. Besser ist es, mindestens einen weiteren in Reserve für neue Geräte zu haben. HDMI-Eingänge schlucken Bild und Ton von HDTV-Zuspielern. Per Adapter funktionieren auch die meisten DVI-Eingänge, die aber ein extra Tonkabel brauchen.
Ist eine kurze Reaktionszeit wichtig für ein klares Bild ?
Nein. Auch ein Fernseher mit rasanten fünf Millisekunden Reaktionszeit kann Bewegungen verwaschen darstellen. Lassen Sie sich vor dem Kauf ein Fußballspiel zeigen. Dann sehen Sie sofort, ob der Bildschirm einen Steilpass als Kometenschweif darstellt. Einige Fernseher zeigen Bewegungen wie Laufschriften gestochen scharf, andere verschwommen an.
Zeigen neue Fernseher Fotos von der Digitalkamera an ?
Ja. Die meisten Fernseher heutzutage haben dafür USB-Eingänge oder Speicherkartenleser.
Sind alle neuen Flachbild-TVs einfach zu bedienen ?
Nein. Manchmal nerven unverständliche Bildschirmmenüs und Fernbedienungen mit kaum lesbar beschrifteten Tasten. Probieren Sie vor dem Kauf die Fernbedienung aus. Liegt sie gut in der Hand? Finden Sie auf Anhieb die wichtigsten Tasten?
Haben Flachbildschirme eine schlechte Tonqualität ?
Manchmal. Einige der schicken Flachmänner haben nur winzige Lautsprecher und reduzieren damit den Ton auf ein wirklich flaches Klangbild. Für eine bessere Tonqualität verbinden Sie Ihren TV ganz einfach mit einem Cinchkabel an Ihre Stereo.- bzw. Surroundanlage.
Ziehen Flachbildschirme den Staub an wie Röhrenfernseher ?
Nein. Die LCD- und Plasma-Fernseher laden sich kaum elektrostatisch auf und sind so wenig staubempfindlich. Mit einem ganz schwach angefeuchteten Tuch lässt sich ein Flachbildschirm einfach reinigen.
Werden Röhren-TVs unbrauchbar, wenn auf HDTV umgeschaltet wird ?
Nein. HDTV wird zusätzlich ausgestrahlt, die bewährte Sendetechnik (PAL-Norm) bleibt erhalten.